Missiontrip 2019

What?

Experience God

Share His word

Who?

You

When?

Aug. 4, 2019 – Aug. 18, 2019

Where?

North Philippines Mission Field

© Public Domain, pixabay.com

Möchtest du Gott hautnah erleben?

Willst du das Wort Gottes überzeugend weitergeben?

© Public Domain, pixabay.com

Dann bist du hier genau richtig!

In Zusammenarbeit mit Europe4Jesus wollen wir Evangelisationen im North Philippines Mission Field durchführen. Auch wenn du bisher noch nie gepredigt hast - das Coaching und Predigtmaterial vor Ort werden dir eine ausgezeichnete Hilfe sein, um gut vorberitet für Gott arbeiten zu können!

Natürlich wird es auch Zeit geben, um Land und Leute kennenzulernen …

© Public Domain, pixabay.com

Sommer 2019.

North Philippines Mission Field.

Bist du dabei?

Registration open: Jan. 3, 2019 – Feb. 28, 2019
Costs: ≈ 1.200 €
Questions? Write us! (enable JavaScript)

© Oshando Johnson

Testimonies

Participating in a mission trip has always been one of my top priorities and I am truly grateful I was able to be a part of the Europe4Jesus Mission Trip to Occidental Mindoro, Philippines from August 6-18, 2018. The entire experience was an unending testimony with God’s continuous help and blessings. At the beginning of the trip, I arrived at the airport forty minutes before my flight was scheduled to depart because of train delays. The airport security employees were already relaxing and quite hesitant to assist me. Eventually, one of the employees from the airline came to me and told me that I might not be able to board and that she would need to speak to the captain. I was allowed to board and that was the beginning of a life changing experience.

At our site in Occidental Mindoro, we would meet daily for devotion and this was followed by training sessions. The sessions were really helpful as they helped us to be better prepared for our mission duties. Moreover, there were also sessions that offered tips for other areas of our lives and we were constantly reminded that we were being trained to return and impact the various countries in Europe that we represented.

We were divided into groups, assigned to various sites in the city and we worked with members from the local churches to host nightly meetings. At the meetings, we were responsible for doing a children’s story, a health feature and also the sermon. With various challenges that we noticed, we quickly learned to depend even more on God and to think divergently. Especially with the children – each night there were more than 30 children at our site. We had to expand the children’s feature to ensure they were occupied and would not disturb the adults. Although the task of preaching and doing other tasks were first time experiences for some of my team members, it was a blessing witnessing how God empowered and enabled them to be effective missionaries.

Apart from the meetings, we did home visitations and we also visited a prison. It was a delight to visit the visitors and people who had decided to be baptised, talk with them, answer their questions, experience how they live and also pray with them. We also visited a prison where I was asked to give a sermon and to also pray with the inmates. At the end of the sermon, one of the inmates asked to speak with me and he shared that he was framed and eventually sent to prison. He had doubts that the God I spoke about still cared about him and he was quite hopeless. Thankfully, God gave me the words of comfort and hope to share with him and we also prayed together.

On one of the days I was scheduled to preach, I was terribly sick, and I felt extremely weak. It was a challenge just preparing for the sermon, but I kept praying and hoping God would help me to feel better. Not much changed throughout the day but I still kept on praying. A few minutes before it was time to preach, I prayed again. When I stood up to speak, I felt completely different, I had strength and I was able to preach God’s words.

It was a tremendous blessing being among such passionate young people from various European countries. We were not just a group of people but a family seeking to make our family bigger by sharing the love of Jesus. The greatest blessing was seeing more than 400 people accepting Jesus and being baptised at the end of the trip and there was even a baptism at the prison. All these experiences have certainly strengthened my faith and relationship with God.

I would definitely recommend this experience to everyone. There is unexplainable joy when we exit our comfort zones and become completely willing to do God’s work. Seeing people learning and accepting Christ is a transformational experience. Not just from the spiritual perspective, but in so many other ways as we develop various interpersonal skills. God is calling us to do his work and he will guide us each step of the way; we need not to be fearful, we just have to be willing and faithful.

Im Winter 2018 waren mein Mann und ich auf dem AYC in Krelingen. Wie immer hat es uns dort sehr gut gefallen und wir wurden geistlich gestärkt. Welche Folgen dieser Kongress nach sich ziehen würde, hatten wir uns zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht ausgemalt.

Es wurde eine Missionsreise von Europe for Jesus vorgestellt, die auf die Philippinen gehen sollte. Wir hatten eigentlich vorgehabt, so etwas mal zu unternehmen. Unsere Pläne sahen aber anders aus. Wir wollten nämlich nach Indien. So verlief unser Sommer anders als geplant. Schlussendlich hätten wir die Reise nach Indien zeittechnisch nicht antreten können und wir waren dankbar dafür, dass Gott uns die richtige Entscheidung aufs Herz gelegt hatte.

Im August war es dann soweit. Das erste Mal Fernostasien (für mich zumindest), das erste Mal Missionsreise. Ich war gespannt und konnte es kaum erwarten, alles und alle kennenzulernen. Wir waren eine recht große Gruppe und jeder Platz, der irgendwie vergeben werden konnte, ging an missionsbegeisterte junge Menschen. Im Team haben wir uns gegenseitig ermutigt und im Gebet unterstützt.

Dann wurde die Gruppe aufgeteilt und pro Standort gab es mindestens vier Leute, die gemeinsam für das Kinderprogramm, den Gesundheitsvortrag und die Verkündigung aus der Bibel zuständig waren. Mein Mann und ich waren in einer Gruppe mit einer offenherzigen jungen Frau aus Irland und ihrem Sohn. Am ersten Tag machten wir uns direkt daran, alles mit den Übersetzern zu besprechen, um am Abend die Serie zu beginnen.

Unser Programmstandort befand sich an einem öffentlichen Ort, an dem ein Zelt aus Planen und Bambushölzern aufgebaut war. Als wir ankamen saßen schon eine ganze Menge Leute auf den Stühlen. Vor allem Kinder. Und alle waren bereit für unser Kinderprogramm und freuten sich darüber, die Lieder mitzusingen, Bibelverse auswendig zu lernen und mehr über Gott zu erfahren. Menschen mit den verschiedensten Hintergründen kamen hier zusammen, von denen die allermeisten ernsthaft daran interessiert waren, Gott in ihr Leben aufzunehmen.

Bei Hausbesuchen bekamen wir allerdings auch Einblicke in die Schwierigkeiten des Lebens. Kaum Essen, keine Aussicht auf Arbeit, große Familien, wenig Hygiene und wenig Bildung. Manchen dieser Menschen fiel es schwer, ein Lächeln über die Lippen zu bringen. Und doch hörten wir keine Beschwerden aus ihrem Mund. Dazu kam mir ein Bibelvers in den Sinn: „Armut und Reichtum gib mir nicht, lass mich das Brot, das ich brauche, genießen, damit ich nicht, satt geworden, leugne und sage: Wer ist denn der HERR? – und damit ich nicht, arm geworden, stehle und mich vergreife an dem Namen meines Gottes!“ (Sprüche 30,8). Mir wurde auch noch einmal klar, welche Verantwortung wir in Zeiten des Wohlstands anderen Menschen gegenüber haben. Mit einfachen Hausmitteln, wie Holzkohle und Läusekämmen, konnten wir ein bisschen weiterhelfen.

Die Geschichte einer Familie hat mich besonders beeindruckt. Der Vater ist leider gestorben und die Mutter wohnt mit allen Kindern in zwei kleinen Räumen. Insgesamt sind sie zu elft. Zum Essen hat jeder 50 Gramm Reis pro Mahlzeit und das morgens, mittags und abends. Die älteste Tochter ist Mitte zwanzig und hatte eine Arbeitsstelle. Doch kurz vor der Evangelisation hat sie gekündigt, um mehr Menschen mit der Botschaft Gottes zu erreichen. Sie hat mehrere Monate unbezahlt für die Gemeinde gearbeitet und auf grundlegende materielle Güter verzichtet. Hingabe und Opferbereitschaft, von der wir uns hier in Deutschland noch etwas abgucken können. Gott hat sich um sie gekümmert und die Familie dadurch sehr gesegnet.

Im Laufe der einzelnen Abende konnten wir sehen, wie in vielen Leuten die Überzeugung und der Wunsch heranwuchs, sich taufen zu lassen. Gott hat uns aber auch gezeigt, wo noch mehr Bildung nötig war und es wurde uns zu einem Gebetsanliegen, dass Menschen wahre, aufrichtige und auch durchdachte Entscheidungen treffen. Gott hat unsere Gebete erhört und wir haben uns gefreut, die Gäste im Gottesdienst zu sehen. Über Facebook können wir auch jetzt noch in Kontakt bleiben und dürfen miterleben, wie die Geschwister in Eagle´s Ville, San José, ihr Bestes geben, um Ratschläge umzusetzen. Neugetaufte Mitglieder arbeiten fleißig mit im Gemeindeleben und freuen sich, zu Gottes Familie zu gehören. Wir haben auch simple Hygieneregeln vermittelt und die Gemeinde hat Straßenputz- und andere Aktionen organisiert. Dadurch, dass so viele Menschen sich für die Taufe und Zugehörigkeit zur Adventgemeinde entschieden haben, wurden einigen Kindern Schulgelder, die von einer anderen Kirche gekommen waren, entzogen. Dennoch bleiben sie Gottes Wort treu und geben Seine Botschaft weiter.

Es war uns eine Ehre für Gott nach San José zu gehen und wir können es kaum erwarten, wieder dorthin zu kommen.

© Public Domain, pixabay.com